Inner Game – Besser auf Frauen wirken

13Okt10

Man kennt ja Thomas Karaoglan aka „Der Checker“.
Falls nicht, die Schlüsselszene ist hier bei Minute 1:22 🙂

Warum ich den Spinner hier embedde? Ganz einfach: er hat Inner Game, wenn auch übertrieben.

Das Inner Game

Was ist das Inner Game? Im Prinzip beschreibt es die eigene Einstellung, auch zu sich selbst, also das Selbstbewusstsein. Und das Selbstbewusstsein ist nun einmal der große Faktor bei der Wirkung von Männern auf Frauen.
Evolutionsbedingt wirkt selbstbewusstes Auftreten auf Frauen attraktiv, sie haben so etwas wie ein Radar dafür, weil es eine Charaktereigenschaft (oder sogar die Eigenschaft) von Anführern ist, den Alphamännern. Diese wissen, was sie zu bieten haben, was sie wollen und wo es langgeht. Dadurch hatten Alphamänner schon immer die größte Auswahl an Sexual-/Lebenspartnerinnen. Im Umkehrschluss wird deutlich: Betamännchen oder auch Mitläufer ohne Selbstbewusstsein haben das Nachsehen. Welche Frau will schon einen Dauer-Ja-Sager an der Seite, der nicht das Minimum von Durchsetzungsvermögen besitzt / ausstrahlt?

Wie entsteht das Selbstbewusstsein bzw. warum ist es nicht vorhanden?

Eine Rolle spielt hier die Erziehung. Wer von Kindesbeinen an demotiviert und eingegrenzt wurde, wird ohne einschneidende Erfolgserlebnisse wahrscheinlich weniger Vertrauen in seine Person und eigene Stärken haben, als jemand, der von seinen Eltern bestärkt wurde, an sich zu glauben und seine Fähigkeiten auszuleben bzw. zu verbessern.

Weiterhin stellt man unterbewusst andere Menschen, zumindest die, die man noch nicht so gut kennt, auf ein imaginäres Podest. Das liegt daran, dass man selbst neben seinen Stärken auch seine Schwächen, Ängste und Sorgen kennt, die der anderen meist jedoch nicht, weil sich das Gros Mühe gibt, nach außen hin die eigenen Mängel zu „vertuschen“. Somit wirken diese Menschen größer und stärker als man selbst, was zu einer verstärkten Minderung des Selbstvertrauens führen kann („Alle anderen sind besser als ich“).

Auswirkungen

Ein Mangel an Selbstbewusstsein äußert sich durch Hemmungen wie z.B. Schüchternheit. Man geht (unterbewusst) kein Risiko ein, etwas falsch zu machen oder keinen Erfolg zu haben, weil jede „Niederlage“ sich in die Erinnerung einbrennt und zur Summe schlechter Erfahrungen addiert wird: „Was ist, wenn die mich scheisse findet? Die ist zu hoch für mich! Was, wenn ich einen Korb bekomme? Was, wenn ich versage bzw. etwas falsch mache?“. Also besteht erst gar nicht die Möglichkeit, positive Erlebnisse durch eigene Fähigkeiten zu seinem Erfahrungsschatz hinzuzufügen und die negativen „auszugleichen“. Man sieht, ein Teufelskreis.

Der Weg zum Selbstvertrauen

Hemmungen muss man überwinden. Nicht umsonst geben viele Pick Up Artists ihren Schülern zum Überwinden der Approach Anxiety Ratschläge wie: „Geh raus auf die Straße und frag 50 Fremde nach der Uhrzeit“ oder „Sag 50 fremden Frauen ‚Hallo'“. So lernt das Unterbewusstsein, dass nichts Schlimmes dabei ist, Fremde anzusprechen. Falls du auch zu den Schüchternen gehörst, steh jetzt auf, geh in die Einkaufsstraße und sag mindestens 20 Leuten ‚Hallo‘. Einfach nur ‚Hallo‘ und lächeln. Jetzt. Sofort. Und nein, es ist nicht zu kalt, zu spät, zu früh, du hast nicht zu wenig Zeit oder zu zu zu. Streiche das Wort zu. Es ist nur das Lieblingswort von der Schutzfunktion deines Unterbewusstseins, das dich von positiven Erlebnissen abhalten will. Ich weiß, ich weiß, sie hat auch zu mir gesprochen, und zwar laut und penetrant. „Nein, der sieht zu gehetzt aus.“ „Bloß nicht, die ist zu hübsch“ etc., etc,. etc.. Die ersten Male werden eventuell schwer sein, aber nach dem fünften ‚Hallo‘ merkst du, dass eigentlich gar nichts dabei ist.

Glückwunsch, nun ist der erste Schritt zum neuen Ich getan. Desweiteren solltest du aufhören, andere Menschen in deinem Kopf zu pushen. Auf den ersten Blick mögen sie noch toll und makellos wirken, doch wenn du sie genau betrachtest, merkst du, dass niemand perfekt ist und alles kann.

Noch ein guter Trick ist es, vor anderen seine Stärken hervorzuheben. Das soll aber nicht heissen, dass du damit angeben sollst. Man kann positive Dinge hervorheben, indem man negative in den Hintergrund stellt oder sie gar nicht erst negativ ansieht. Beispiel negativ: „Als ich mich von meiner Exfreundin getrennt habe, war ich wirklich verletzt, ich wusste nichts mehr mit mir anzufangen…“ Beispiel positiv formuliert: „Nachdem ich mich von meiner Exfreundin getrennt habe, war es eine schwere Zeit für mich, aber es ist mir auch Vieles über mich, Beziehungen usw. klargeworden…“.

Zu guter Letzt: Akzeptiere deine „Schwächen“. Erstens bewerten Menschen sich selbst fast immer negativer als es andere tun, und zweitens ist es normal, nicht perfekt zu sein. Das soll aber kein Freifahrtsschein zum faul sein bedeuten. Versuche trotzdem, das, was dir an dir nicht gefällt, zu ändern. Lerne dich einfach so zu lieben, wie du bist, mit deinen Ecken und Kanten. Erst dann lieben dich die Anderen auch.

Remember: Attraction is all about inner game!

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4 Responses to “Inner Game – Besser auf Frauen wirken”

  1. jo da war ich wohl auf mallorca !!

  2. Cool, da scheine ich wohl prominente Leserschaft zu haben, und das nach 2 Tagen, Wow 🙂


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